Über die Zeitschrift

Die Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung / Journal of East Central European Studies (ZfO) ist eine führende Open Access-Fachzeitschrift für geschichtswissenschaftliche Studien über Ostmitteleuropa und wird von einem unabhängigen, international besetzten Gremium renommierter Wissenschaftler:innen herausgegeben. Die ZfO erscheint im Druck sowie im Open Access. Sie veröffentlicht Originalbeiträge zur Geschichte und Kultur Polens, Tschechiens, der Slowakei, Ungarns, Estlands, Lettlands, Litauens, der Ukraine und Belarus’ sowie zu innovativen methodologischen und konzeptionellen Ansätzen zur Geschichte Ostmitteleuropas insgesamt. In der ZfO erscheinen vierteljährlich Aufsätze, Forschungsberichte und Buchbesprechungen in deutscher und englischer Sprache. Alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Manuskripte unterliegen einem doppelt-blinden Begutachtungsverfahren.

Der Verlag des Herder-Instituts bietet allen Autor:innen eine gründliche Redaktion sowie ein präzises Lektorat der zu publizierenden Beiträge. Er übernimmt außerdem die Bearbeitung und Optimierung von Grafiken und Abbildungen. Auf Wunsch berät die Redaktion auch hinsichtlich der fachlichen Optimierung eines Textes. Gerade auch Nachwuchswissenschaftler:innen bietet die ZfO somit einen idealen und insbesondere in den Ländern Ostmitteleuropas intensiv rezipierten Publikationsort.

Daneben besteht die Möglichkeit, als Gastherausgeber:in ein Themenheft mit ca. 4–6 Beiträgen in der ZfO zu veröffentlichen. Näheres zu diesem Verfahren finden Sie hier.

 

Peer-Review-Vorgang

Jeder bei der ZfO eingereichte Beitrag wird von der Redaktion (Redakteur:in und/oder verantwortliche Herausgeber:innen) in einem ersten Schritt eingehend geprüft. Dabei kommt die Software PlagAware zur Erkennung von Plagiaten zum Einsatz. Erfüllt der Text die grundsätzlichen formalen und inhaltlichen Ansprüche an einen wissenschaftlichen Beitrag, wird er von zwei Mitgliedern des Herausgeber:innen-Gremiums per double blind peer review begutachtet. Falls die Thematik eines Aufsatzes dies erfordert, kann ein:e Gutachter:in hinzugezogen werden, die/der nicht dem Gremium angehört.

Für das Gutachten, dessen Erstellung circa zwei Monate in Anspruch nimmt, wird ein Formular verwendet, das aus zwei Abschnitten besteht: Im ersten Abschnitt werden die Qualität des Textes („Hervorragend“, „Sehr gut“, „Gut“, „Akzeptabel“, „Dürftig“) sowie der erforderliche Grad der Überarbeitung („keine“, „geringe“, „umfassende“ sowie „Kürzungen“, „Ergänzungen“, „erneute Begutachtung nach Überarbeitung“, „Ablehnung“); im zweiten Anschnitt folgt der eigentliche Text des Gutachtens. Ein Aufsatz soll in beiden Gutachten mindestens als „Gut“ bewertet worden sein, um in der ZfO publiziert werden zu können. Weichen die beiden Gutachten erheblich voneinander ab, wird ein drittes Gutachten in Auftrag gegeben.

Der/die Redakteur:in informiert den/die Autor:in über das Ergebnis der Begutachtung. Etwaige Änderungswünsche aus den Gutachten sind von dem Autor bzw. der Autorin in die Überarbeitung miteinzubeziehen. Sofern sich aus den Gutachten kein eindeutiges Ergebnis ablesen lässt, liegt die endgültige Entscheidung nach Beratung mit dem/der Redakteur:in bei den beiden Verantwortlichen Herausgeber:innen.

 

Erscheinungsfrequenz

Die ZfO erscheint vierteljährlich jeweils Ende März, Juni, September und Dezember. Themenhefte erscheinen im Rahmen der regulären Zählung.